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Die Pitjantjatjara leben in den trockenen Wüstengebieten Zentralaustraliens und gehören zu den Aboriginal-Volksgruppen. Sie bezeichnen sich selbst als Anangu – was Mensch bedeutet.
Über viele Generationen hinweg wurde ihr Leben durch die Kolonialisierung stark eingeschränkt. 1981 erhielten die Pitjantjatjara die Rechte an ihrem Land zurück. Dieses Gebiet verwalten sie heute – zusammen mit benachbarten Volksgruppen – größtenteils selbst.
Ihre Sprache, Pitjantjatjara, wird bis heute gesprochen und gehört zu den vergleichsweise gut erhaltenen indigenen Sprachen Australiens.
Das Glaubens- und Wertesystem der
heißt Tjukurpa. Es wird mündlich sowie in kunstvollen Bildern überliefert. Tjukurpa umfasst Geschichten von der Entstehung der Welt, ein Werte- und Moralsystem, naturkundliches Wissen sowie Gesetze und Glaubensvorstellungen. Der bekannte Fels Uluru (auch Ayers Rock genannt) spielt dabei eine zentrale Rolle. Auch wenn sich viele Pitjantjatjara dem Christentum zugehörig fühlen, vermischen sich traditionelle und christliche Glaubensvorstellungen stark miteinander.
Das Neue Testament sowie einzelne Bücher des Alten Testaments wurden bereits ins Pitjantjatjara übersetzt. Eine überarbeitete Ausgabe wurde 2019 fertiggestellt. An weiteren, bisher noch nicht veröffentlichten Büchern wird gearbeitet. Die Bibelausgabe trägt den Namen Tjukurpa Palya, was übersetzt „Gute Geschichte“ oder „Gute Botschaft“ bedeutet.
Beten Sie mit, dass
- die Pitjantjatjara echte Freiheit erleben – sowohl äußerlich als auch innerlich
- sie den lebendigen Gott als ihren Fels erkennen
- die fehlenden Bücher der Bibel übersetzt werden
- die Gute Botschaft (Tjukurpa Palya) im Leben der Pitjantjatjara Wurzeln schlägt.


















