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Glück ist für mich ein kompliziertes Gebilde. Ich weiß nicht, ob es ein Gefühl ist. Vielleicht.
Ich glaube, dass Gott, mein Papa, möchte, dass ich glücklich bin. Dass ich Glück in mir trage und es mit anderen teile.
Tief in mir kenne ich diese helle, unbekümmerte Leichtigkeit, die sich durch mein Leben ziehen kann – egal was mir begegnet. In den vergangenen Monaten war sie ein wenig verschüttet. Da war nicht mehr viel Glück in mir, das ich hätte teilen können. Stattdessen fühlte es sich schwer an und ziemlich finster.
Und ich habe mich nach ihr gesehnt: nach dieser hellen, so ganz unbekümmerten Leichtigkeit.
Ich kenne auch ein viel tieferes Schwarz. Zeiten, in denen ich fast kein Licht mehr sehen konnte. So schlimm war es dieses Mal zum Glück ;o) nicht.
Wie gut, dass ich weiß, dass ich gehalten bin. Und dass beides da sein darf: die Schwere und die Leichtigkeit.
Vielleicht gehört genau das für mich zum Glück. Denn ohne die Schwere wüsste ich diese helle, unbekümmerte Leichtigkeit vermutlich gar nicht so sehr zu schätzen.
Autorin
Marit Impey ist seit über 10 Jahren Mitglied bei Wycliff Deutschland.